{"id":1848,"date":"2017-06-07T05:22:06","date_gmt":"2017-06-07T05:22:06","guid":{"rendered":"http:\/\/cfa.cabrio-freunde-augsburg.de\/?page_id=1848"},"modified":"2017-06-21T06:25:26","modified_gmt":"2017-06-21T06:25:26","slug":"grandes-alpes-wie-die-gerade-zur-kurve-wird","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/cfa.cabrio-freunde-augsburg.de\/?page_id=1848","title":{"rendered":"2017 Grandes Alpes: Auf und nieder immer wieder &#8211; das Verdeck blieb anfangs in \u00dcbung."},"content":{"rendered":"<p>Um es mal gleich zu sagen: Anfangs waren wir mit Kn\u00f6pfchen-Dr\u00fccken \u00f6fters besch\u00e4ftigt.<br \/>\nAllerdings hatten wir insgesamt nur einen Tag bei der gesamten Tour bei der bis zum sp\u00e4ten Nachmittag die M\u00fctzen oben blieben. Je s\u00fcdlicher, desto hei\u00dfer und trockener wurde es. Also<br \/>\nwetterseitig ein (nahezu) voller Erfolg.<\/p>\n<p>Unterwegs waren wir diesmal mit drei Cabrios und sechs Reisenden. Eine kleine, schnittige Gruppe. Die Paarungen: Roland\/Kirsten, Manfred\/Sybille, Niels\/Susanne (gem\u00e4\u00df der internationalen Gepflogenheiten werden die Fahrer zuerst genannt&#8230;)<\/p>\n<p>Am Tag 1 trafen wir uns bei Roland und Kirsten. Mit geputzten Autos ging es sogleich auf die B17 Richtung A96 zur direkten Anfahrt zum Genfer See nach Thonon le Bains. Manfred hatte freundlicherweise schon die Autobahnkleberchen f\u00fcr die Schweiz eingekauft. So schm\u00fcckten wir die Autos mit dem gr\u00fcnen Etikett der Eidgenossen.<br \/>\nDie Fahrt verlief fl\u00fcssig. Wohl ganz im Gegensatz zur klassischen Italienroute. Die Radiodurchsagen informierten \u00fcber Staus im dreistelligen km Bereich. Da ging es bei uns entspannter zu. In \u00d6sterreich f\u00fcllten wir unsere Tanks vorher nochmals mit \u201eg\u00fcnstigem\u201c Kraftstoff.<\/p>\n<p>Hinter Bregenz pausierten wir bei einem kleinen Picknick auf einem Autobahnrastplatz.<br \/>\nVom Tempomat an kostenpflichtigen Geschwindigkeits\u00fcbertretungen gehindert, erreichten wir am sp\u00e4ten Nachmittag das Hotel am Genfer See.<br \/>\nNach kurzer Einnahme der Zimmer, ging es zum Einkaufen. Die nahegelegenen Versorgungseinrichtungen wurden gest\u00fcrmt.<br \/>\nStilgerecht deckten wir uns in der Boulangerie mit Brot und im Supermarkt mit Wurst und K\u00e4se ein. Unsere Gaumen mussten sich schlie\u00dflich auf die franz\u00f6sische Kost einstimmen. Die Hotelbar wurde geleert um den Verdauungstrakt anzufeuchten.<br \/>\nIm Hotel genossen wir Essen \u00e1 la Card: Von Kartoffel mit K\u00e4se und Speck, Hamburger mit deftigem (franz\u00f6sischem) K\u00e4se und M\u00e4dchensalat. Streifenfisch wurde zu Streifen verarbeitet. Hier wurde auch ein Franz-Wein verk\u00f6stigt&#8230; So gest\u00e4rkt, legten wir uns nieder und verbrachten die Nacht.<\/p>\n<p>Nachts und noch in den fr\u00fchen Morgenstunden begleitete uns rauschender Regen mit zeitweisem Gewitter.<br \/>\nDer zweite Tag startete mit Fr\u00fchst\u00fcck um 8 Uhr. Von wegen Urlaub, wir sind ja nicht zum Spa\u00df da. Nochmals wurde am Feiertag der Supermarkt gest\u00fcrmt um f\u00fcr umfangreiches Picknick ausgestattet zu sein. Bei einer Boulangerie in der Stadt wurden Kalorien gefasst und Marenken f\u00fcr den Hasse Junior eingekauft (Anmerkung: Es sollten nicht die letzten St\u00fccke sein)<\/p>\n<p>Beim Start blieben die Verdecke zu, da uns bis Mittag Nieselregen begleitete. Dann wurde es trocken und wir konnten oben ohne fahren. <\/p>\n<p>Die Strecke war bereits komplett durchgeplant. Die GPX Dateien schlummerten in den Navis.<br \/>\nAllerdings warfen wir doch einen Blick auf die traditionelle Papierkarte um nochmal einen \u00dcberblick der ersten P\u00e4sse zu bekommen.<\/p>\n<p>Die Route f\u00fchrte uns mit kleinen Navigationsherausforderungen bis Beaufort. Es war eine sehr sch\u00f6ne Strecke mit vielen Kurven und teils einsamen Landschaften. Ferienverkehr konnten wir nicht bemerken. Alles war recht frei. In Beaufort ging Kirsten ins Touristik B\u00fcro und war dann erstmal verschwunden. Einfach weg. Wie aus dem Nichts kam sie freundstrahlend mit drei Schl\u00fcssel um die Ecke und verk\u00fcndete \u201eZimmer organisiert\u201c. Abstieg im Hotel Le Doron.<\/p>\n<p>Nach wenigen Minuten traf man sich zum Stadtbummel in der K\u00e4sestadt. Anschlie\u00dfend Abendessen im Hotel mit originalen franz\u00f6sischen K\u00e4sspatzen und Wurst. Klingt komisch, war aber so.<\/p>\n<p>Tag Drei begann nochmals mit einem Stadtbummel in Beaufort mit einer Degustation lokaler K\u00f6stlichkeiten auf dem zentralen Marktplatz. Eindecken mit \u00fcppigem K\u00e4seeinkauf aus der \u00f6rtlichen K\u00e4serei und lokalen Fleisch und Brotdelikatessen zum obligatorischen Picknick auf der Strecke. Eine Gruppe mehrerer Englischer Oldtimer ergaben interessierte Blicke. Die Teams hatten ja schon einen Reihe von Meilen auf dem Buckel.<\/p>\n<p>Wir \u00e4nderten die vorgesehene Strecke und holten durch die Navigationshindernisse (Stra\u00dfensperrung) bedingte Fehlstrecke wieder auf. Allerdings fuhren wir teilweise durch dichte Wolken mit Sichtweite unter 10 m. Die R\u00fccklichter vom Vordermann waren kaum erkennbar. Das ergab in Kombination mit den engen Stra\u00dfen und der \u00fcppig gr\u00fcnen Landschaft eine tolle Stimmung (zumindest, wenn die Sicht wieder etwas aufklarte) Auch einige Skiorte erschienen als Geisterstadt, da alle Fenster und T\u00fcren verriegelt waren, Gesch\u00e4fte geschlossen und kaum menschliches Leben zu entdecken war.  <\/p>\n<p>Nach der \u201egro\u00dfen\u201c Runde kamen wir zur\u00fcck nach Beaufort. Das Wetter war jetzt wieder sonnig und die Weiterfahrt auf der geplanten Route mit durchg\u00e4ngig offenem Verdeck nach Bourg-Saint-Maurice war m\u00f6glich. Leider hat der Col d\u2019Iseran noch Wintersperre und so musste eine Alternativroute herhalten. Dies ging von Bourg-Saint-Maurice \u00fcber den Col de Madelaine. Dazwischen passierten wir sogenannte \u201eZombieorte\u201c wie beispielsweise Notredame-du-Pr\u00e9s wo wir nicht sicher waren, ob die Eingeborenen vor uns gefl\u00fcchtet waren oder die Fu\u00dfwege st\u00e4ndig nach oben geklappt sind.<\/p>\n<p>Der Col de Madelaine h\u00fcllte sich nahezu komplett in Wolken, so dass auch ein Aufenthalt mit Kaffeetrinken keine Besserung brachte. Die Wirtin vom Hospiz vermittelte uns dann allerdings ein kleines, uriges Hotel auf 1200 H\u00f6henmetern. Dessen Wirtin lag schwanger im Bett und der Wirt versuchte sein Bestes uns bei Laune zu halten, was ihm auch gl\u00fcckte. <\/p>\n<p>Um die wenigen, nicht sichtbaren Einwohner des Ortes und deren geschichtlichen und zwischenmenschlichen Verkn\u00fcpfungen besser kennen zu lernen studierten wir eingehend die Grabsteine des in der N\u00e4he befindlichen, kleinen Friedhofes. Anhand der Namen errechneten wir einen hohen Inzuchtkoeffizienten. Abendessen mit Lasagne und K\u00e4seteller mit lokalen K\u00e4sespezialit\u00e4ten. Dazu gab es einen milden Schnaps (Genepi le Chamois) vom Wirt spendiert.<br \/>\nDieser sollte uns sp\u00e4ter nochmals munden und sich auch im Reisegep\u00e4ck wieder finden.<\/p>\n<p>Mit zwei weiteren dort gestrandeten Motorradfahren entwickelte sich ein intensives Fachsimpeln \u00fcber die elektronische Navigation und ihre T\u00fccken.<br \/>\nFazit: Geht schon, aber die einschl\u00e4gigen Hersteller haben allerdings noch viel Arbeit vor sich, scheinen sich aber f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse der Kunden nicht zu interessieren. Die gute alte Karte im Gep\u00e4ck ist eine hilfreiche Versicherung.<\/p>\n<p>Der Blick aus dem Fenster gegen 6:00 morgens ergab blauen, klaren Himmel. Das weckte die Hoffnung. Aber die Hoffnung stirbt nach dem Fr\u00fchst\u00fcck. Erst begann es mit dicken Wolken, die den gesamten Himmel bedeckten. Das wurde dann gesteigert, p\u00fcnktlich zur Abfahrt begann es zu regnen. Also starteten wir geschlossen.<\/p>\n<p>Der Weg f\u00fchrte uns zuerst \u00fcber den Col de Croix de Fer, anschlie\u00dfend nach Alpe d\u2019Huez um ein wenig auf den Spuren der Tour de France zu fahren. Kleine blaue Flecken am Himmel lie\u00dfen eine gewisse Hoffnung aufkeimen, die aber zugleich zunichte gemacht wurde, denn die D9011 nach Briancon war komplett gesperrt. Die Verdecke konnten wir allerdings wieder \u00f6ffnen. Schon wieder versanken wir in den T\u00fccken der elektronischen Wegef\u00fchrung. Unterst\u00fctzt von konventionellen, unmodernen und uncoolen Papierkarten bauten wir uns eine gro\u00dfz\u00fcgige Umleitung von nahezu 200 km. Dies kam nicht in Betracht, da gro\u00dfe Teile  Strecke auf der Autobahn verliefen. Also Umentscheidung zum R\u00fcckzug und wieder zur\u00fcck \u00fcber den Col de Croix de Fer mit einer klitzekleinen Pinkelpause und einem kurzen Picknick in wieder str\u00f6mendem Regen. Man reichte sich Brot und K\u00e4se von Auto zu Auto. Auch mal eine neue Art der Gemeinsamkeit.<br \/>\nAls wir wieder weiterfuhren, h\u00f6rte es nach einem Kilometer auf zu regnen. Das h\u00e4tten wir fr\u00fcher wissen sollen&#8230;.Macht nix, M\u00fctzen runter und weiter geht\u2019s.<\/p>\n<p>Belohnt wurde dies allerdings durch die \u00dcberquerung des Col de Galibier im Sonnenschein und ge\u00f6ffneten Verdecken. Traumhafte Landschaft, klare Luft. Wohl keine sch\u00e4dlichen Luftpartikel. \u00dcbernachtung nach kurzer Beratschlagung im Hotel des Glaciers auf dem Col du Lautaret in 2058 m H\u00f6he. <\/p>\n<p>Das Abendessen erfolgte mit stilechtem Raclette und Fondue. Die Wirtin wollte pr\u00fcfen, ob ein halber Laib Raclette tats\u00e4chlich f\u00fcr 4 Personen reicht. Der Raclette K\u00e4se hat die Herausforderung gewonnen, trotz massiver Anstrengungen diesen zu vertilgen. Voll ges\u00e4ttigt ging es ins Bett um am n\u00e4chsten Morgen die Fr\u00fchst\u00fccksherausforderung anzunehmen. Ein tolles Hotel, obwohl schon in die Jahre gekommen. <\/p>\n<p>Begonnen hat der f\u00fcnfte Tag, wie der vorige aufgeh\u00f6rt hat: Mit strahlend blauem Himmel und Sonne bis zum Abwinken. Dazu gab es gleich mal eine Fr\u00fchst\u00fccksorgie mit Schinken und massiv K\u00e4se. Das Verdeck wurde nur einmal ge\u00f6ffnet und erst am Abend wieder geschlossen.<\/p>\n<p>Erst mal ging es zur\u00fcck auf den Col Galibier, da das Internet den ge\u00f6ffneten Col kommunizierte. Leider blieb er geschlossen (nur \u00fcber die kurze Tunneldurchfahrt zu erobern) und sollte erst nachmittags ge\u00f6ffnet werden.<br \/>\nDaf\u00fcr machte sich Sybille\u2019s Windjacke selbstst\u00e4ndig und wollte nicht mehr mitfahren. Manfred musste todesmutig einen Steilhang hinabklettern, ohne Seilsicherung und Steigeisen. Der Todesmut wurde belohnt durch das Einfangen der fl\u00fcchtenden Jacke.<\/p>\n<p>Also ging es auf der geplanten Reiseroute weiter \u00fcber Briancon zum Col d\u2019Izoard. Hier erwarteten und wieder \u00fcber 2000 H\u00f6henmeter. Auf der Pa\u00dfspitze gab es das obligatorische Beweisfoto. Gleich anschlie\u00dfend ging es \u00fcber den Col de Vars mit einem T\u00e4sschen Milchkaffe im Refuge Napoleon und einer Andenkentasse im Gep\u00e4ck. Das Refugium zeichnete sich insbesondere dadurch aus, dass die M\u00e4nner sich auf der Unisextoilette gef\u00e4lligst auch hinzusetzen haben, da sie ja nicht beobachtet werden. Auf der Passh\u00f6he auch hier wieder das obligatorische Beweisfoto.<\/p>\n<p>Von dort ging es schnurstracks weiter zum Col de la Bonette, der dem Porsche alles abverlangte und ihn m\u00e4chtig ins Schwitzen brachte. Einem Dampfkessel \u00e4hnlich quittierte der Porsche die H\u00f6he mit einem strengen Hinweis, \u201esofort anhalten und abk\u00fchlen zu lassen\u201c. Offenbar reichte der Fahrtwind bei der gem\u00fctlichen Fahrt den Pferdchen nicht zum Atmen aus. Vielleicht hatten sie auch einfach nur Fieber. Auf halber Strecke an einem klaren Gebirgssee mit herrlicher Aussicht f\u00fchrten wir das Gef\u00e4hrt zur Tr\u00e4nke mit k\u00fchlem Nass. Den Rest schaffte das sensible Mobil ohne weitere Asthma-Anf\u00e4lle. Leider war auch hier der Cime de la Bonette durch Schnee noch gesperrt, aber die grandiose Aussicht auf den Pass selbst entsch\u00e4digte f\u00fcr alles.<\/p>\n<p>Auf der Suche nach einem Hotel gelangten wir in einen komplett verlassenen Wintersportort \u201eAuron\u201c, wo tats\u00e4chlich noch 2 Hotels verzweifelt auf G\u00e4ste warteten. Selbst die Gendarmerie ist hier nur im Winter aktiv und \u00fcberzeugt durch geschlossene Roll\u00e4den. Daher hatten wir auch keinerlei Skrupel unsere Cabrios im absoluten Halteverbot \u00fcbernachten zu lassen.<\/p>\n<p>Von Auron aus fuhren am sechsten Tag am n\u00e4chsten Morgen zun\u00e4chst an den Ufern eines frischen Gebirgsflusses entlang, bis wir schlie\u00dflich in den Nationalpark Mercanture gelangten. Hier schl\u00e4ngelte sich die Stra\u00dfe an malerischen H\u00e4ngen entlang und durch kleine Ortschaften. So<br \/>\ngelangten wir schlie\u00dflich zum Col Turini. Dieser ist einschl\u00e4gig bekannt von der Rallye Monte Carlo. Also genau das richtige Pflaster f\u00fcr uns.<br \/>\nWer dachte, dass man von 400 m \u00fcber NN kurz vor der Mittelmeerk\u00fcste keinen anst\u00e4ndigen Pass mehr zu erwarten hat, der wurde vom Col Turini ziemlich \u00fcberrascht. Immerhin ging es noch einmal durch engste Stra\u00dfen und Gassen hinauf zum Col auf 1600 m. Doch nicht nur der Aufstieg ist spektakul\u00e4r, gerade bei der  Abfahrt nach Menton zeigt der Pass sein wahres Gesicht. <\/p>\n<p>Auf halber Strecke legten wir noch einmal in dem malerischen Ort Sospel eine kurze Verschnaufpause ein um uns dann den letzten Kehren unserer Grandes Alpes Fahrt zu widmen. Schlie\u00dflich endete die &#8222;Route des Grandes Alpes&#8220; in Menton, wo wir auch schnurstracks auf die Autobahn fuhren um sie gleich eine Ausfahrt weiter wieder nach Monaco zu verlassen. Ein kurzer Zwischenstopp in der Boulangerie \u201eLe P\u00e9trin Ribeirou&#8220; bescherte uns Apfeltarte und Flankuchen, die wir auch prompt auf einem kleinen K\u00fcstenparkplatz zwischen Monaco und Nizze (Villefranche) verspeisten.<\/p>\n<p>Schliesslich gelangten wir nach Nizza zu einem kleinen Stadtbummel entlang der Promenade des Anglais, der Fussg\u00e4ngerzone und der Altstadt. Der Porsche brauchte mal wieder eine Abk\u00fchlpause vom Stop and Go durch Nizza. Das beschr\u00e4nkte Kofferraumvolumen unserer Cabrios hielt die Damen allerdings nicht ab durch Eink\u00e4ufe auch die letzten freien Ritzen zu f\u00fcllen. <\/p>\n<p>So steuerten wir also unser letztes Quartier in Gattieres an, etwa 20km hinter Nizza. Dort angekommen gab es zun\u00e4chst etwas fragende Blicke \u00fcber die Qualit\u00e4t des Etablissements, aber nach einer kurzen Besichtigung stellte sich heraus, dass wir hinter der \u00e4u\u00dferen Schale wohl die gr\u00f6\u00dfte Perle der Cote d&#8217;Azur gefunden haben. Liebevoll eingerichtet erwarteten uns die beiden Eheleute und Eigent\u00fcmer des Hotels &#8222;Le Beau Site&#8220;. Im Steingarten reflektierten noch einmal die gefahrenen Tage bis wir schlie\u00dflich von einem exotischen Abendessen, gekocht von Madame und serviert vom Monsieur pers\u00f6nlich komplett \u00fcberrumpelt wurden. Das Essen war ein Traum.<br \/>\nSo fielen wir schlie\u00dflich ersch\u00f6pft von der Fahrt und der Sonne, beindruckt von uns unbekannten Gew\u00fcrzen ins Bett.<\/p>\n<p>Am letzten Tag trennten sich dann die Wege. Roland\/Kirsten und Niels\/Susanne traten den 800 km langen Heimweg an. Als kleinen Ausklang nahmen wir noch den S. Bernadino Pa\u00df mit.<br \/>\nManfred und Sybille blieben noch f\u00fcr ein paar Tage in der Region, bevor auch sie sich wieder auf den Heimweg machten.<\/p>\n<p>Hier noch ein paar Eckdaten zur gesamten Tour:<br \/>\nInsgesamt haben wir 2414 km von Haust\u00fcr zu Haust\u00fcr zur\u00fcck gelegt (K\u00f6nigsbrunn\/K\u00f6nigsbrunn)<br \/>\nDabei haben wir 17.400 H\u00f6hen-Meter \u00fcberwunden<br \/>\nDer h\u00f6chste Punkt dabei war 2776 m \u00fc. NN.<br \/>\nDer tiefste Punkt liegt bei 0 m \u00fc. NN.<br \/>\nWir waren auf den h\u00f6chsten befahrbaren Stra\u00dfen Europas.<br \/>\nNur die Serpentinen hat niemand mitgez\u00e4hlt &#8211; aber die Tunnel bei der Heimfahrt:<br \/>\n18 in Frankreich, 118 in Italien, 20 in der Schweiz, einer in \u00d6sterreich und einer in Deutschland.<\/p>\n<p>Wir hatten Regen, Graupel und Sonne satt. Die Autos haben durch gehalten, nur dem Porsche war es gegen Ende zu etwas zu warm. Die gesammelten Eindr\u00fccke lassen sich in den Bildern nur bedingt widerspiegeln. Niels hat beschlossen, die Tour mit seinem Sohn nochmals zu fahren. Gleiches gilt f\u00fcr Roland, der auch mit seinem Sohn und den Motorr\u00e4dern die Tour wiederholen m\u00f6chte. Manfred meinte, als Rentner h\u00e4tte er jetzt Zeit sich das ganze nochmals ausgedehnt anschauen zu k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Lieber Roland, herzlichen Dank von allen f\u00fcr die tolle Route. Wir konnten viele neuen Eindr\u00fccke gewinnen. Die Fahrt war ohne wenn und aber ein unvergessliches Erlebnis. <\/p>\n<p>Liebe Kisten, lieben Dank f\u00fcr Deinen Einsatz als \u00dcbersetzungs-Guide. Das ist immer wieder hilfreich und vermeidet k\u00f6rpersprachlichen Einsatz von H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen&#8230;<\/p>\n<p>Susanne und Niels<\/p>\n<p>[ngg_images source=&#8220;galleries&#8220; container_ids=&#8220;15&#8243; display_type=&#8220;photocrati-nextgen_basic_thumbnails&#8220; override_thumbnail_settings=&#8220;0&#8243; thumbnail_width=&#8220;120&#8243; thumbnail_height=&#8220;90&#8243; thumbnail_crop=&#8220;1&#8243; images_per_page=&#8220;20&#8243; number_of_columns=&#8220;0&#8243; ajax_pagination=&#8220;0&#8243; show_all_in_lightbox=&#8220;0&#8243; use_imagebrowser_effect=&#8220;0&#8243; show_slideshow_link=&#8220;1&#8243; slideshow_link_text=&#8220;&#91;Show slideshow&#93;&#8220; slug=&#8220;Bilder-der-Fahrt&#8220; order_by=&#8220;sortorder&#8220; order_direction=&#8220;ASC&#8220; returns=&#8220;included&#8220; maximum_entity_count=&#8220;500&#8243;]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um es mal gleich zu sagen: Anfangs waren wir mit Kn\u00f6pfchen-Dr\u00fccken \u00f6fters besch\u00e4ftigt. 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